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Freud und Leid am Slovakiaring
beim 4. Lauf der GT4 EuroSerie

Freud und Leid lagen am vergangenen Rennwochenende nah beieinander. Der Slovakiaring entpuppte sich als schwerer Gegner für die beiden Porsche GT4 Cayman von Allied Racing. Am Steuer saßen neben Jan Kasperlik und Tim Stupple (#22) diesmal die Gastfahrer Niki Schelle (GRIP Motormagazin) und Joachim Bölting (#21), die in der Amateur-Wertung an den Start gingen.

Niki Schelle's Zusammenfassung mit uns zu Arbeiten....:)
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Training:
Bereits im ersten Training bemerkte das Team, dass der Slovakiaring schwer zu fahren ist. „Man muss aggressiv und mit einer harten Fahrwerkseinstellung fahren, um mit den McLaren mithalten zu können“, resümierte Jan Kasperlik. Bei Gastfahrer Niki Schelle stellte sich noch ein ganz anderes Problem heraus: „Für mich als Rallyefahrer ist es verdammt schwer, auf einem Rundkurs schnell zu sein. Mir ist die Straße viel zu breit und es gibt zu wenig Schotter! Hier habe ich viel mehr Platz, um Fehler zu machen.“

Im zweiten freien Training variierte das Team dann die Fahrwerkseinstellungen, um eine Datenbasis zu bekommen, aufgrund der das optimale Setup für die Qualifyings und die anstehenden Rennen gewählt werden konnte. Die Aufgabe nach den freien Trainings war also: rechnen und analysieren.

Qualifying:
Die Qualifyings trugen der nächtelangen Rechnerei und Analyse-Arbeit Rechnung. Die #22 beendete das Qualifying1 auf P6. Nachdem jedoch alle fünf vor ihr liegenden KTMs nachträglich wegen falscher Einstellungen am Fahrwerk disqualifiziert wurden, gab es die erste POLE-POSITION für Jan Kasperlik und Tim Stupple in Rennen1! Tim Stupple fuhr im zweiten Qualifying den GT4 Cayman auf P16 - auch hier wurden die KTMs disqualifiziert und der Allied Racing-Porsche rückte vor auf P9 - ebenfalls eine super Ausgangsposition für Rennen2. 
Die beiden Fahrer der #21 waren mit ihren Leistungen äußerst zufrieden: beide konnten ihre Rundenzeiten um ca. 4 Sekunden steigern. Niki Schelle (P23 gesamt und P7 in der AM-Wertung für Rennen2) und Joachim Bölting (P19 gesamt und P5 in der AM-Wertung für Rennen1) blickten deshalb in der AM-Wertung positiv nach vorne. „Das macht Laune“, konstatierte TV-Autotester Schelle, nachdem er top zufrieden aus dem Porsche stieg. 

Rennen 1:
In Rennen1 startete Jan Kasperlik also von der Pole, konnte diese aufgrund der motorisch stärkeren BMW, Aston Martin und McLaren-Fraktion jedoch leider nicht lange halten. Kasperlik übergab auf Gesamt P4 an Tim Stupple. Am Ende stand der Gesamtrang P9 zu Buche und so mussten sich Kasperlik und Stupple mit dem undankbaren Platz 4 in der PRO-Wertung begnügen. Immerhin: Für die Pole-Position gab es eine schöne und teure Certina-Herrenarmbanduhr als Geschenk.
Ähnlich erging es dem Team Bölting/Schelle - fast wären auch sie auf P4 gelandet. Aber am späten Samstagabend gab die Race-Control ein korrigiertes Ergebnis heraus und darin fand sich die #21 auf dem dritten Platz der AM-Wertung wieder. So gab es in der AM-Wertung für Joachim Bölting und Niki Schelle dann doch noch einen Pokal, aber leider keine Sektdusche, wie die beiden - mäßig traurig - anmerkten. 

Rennen 2:
Nach soviel Freud folgte am Sonntag erneut eine Enttäuschung für die #22. Gestartet von P9 konnte Tim Stupple die Position nicht lange halten und übergab auf P17 an Jan Kasperlik. Dieser hatte gleich in der dritten Runde eine Berührung mit einem Gegner, bei der das Auto beschädigt wurde. Dennoch kämpfte er weiter und machte sogar noch fünf Plätze gut, bis ein vor ihm fahrender McLaren beim Abflug erneut den Porsche touchierte und das Auto schwer beschädigte. Mit Warnblinker und enormer Wut im Bauch lenkte Kasperlik den GT4 vom Rennkurs.  „Der Abflug des McLaren vor mir hat sich schon zwei Runden vorher abgezeichnet. Ich war dran, konnte aber nicht überholen, weil der Fahrer mich nicht bemerkt und beim Einlenken in jeder Kurve fast über den Haufen gefahren hat, obwohl ich schon am Scheitel war. Jetzt haben die Mechaniker eine Menge Arbeit, damit der Porsche in zwei Wochen wieder fit ist.“
Weiter geht es bereits in zwei Wochen auf dem Red Bull Ring: dann steht Allied Racing im Rahmen des Porsche Sports Cup vom 28. bis zum 30. Juli am Start.

PRO/AM Meisterschaft Tabelle:
Duncan Huisman     125                        
Luc Braams     125                        
Jan Kasperlik     100                        
Timothy Stupple     100                

 
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