Viel los war beim vorletzten Rennen der GT4-European-Series im holländischen Zandvoort. Allied Racing mischte bei der Vergabe der Spitzenplätze ordentlich mit.

8.9. bis 10.9.
Porsche Sports Cup - SPA, Belgien:

Wie gewohnt treten wir für das Rennwochenende des Porsche Sports Cup mit Joachim Bölting als Fahrer an. Joachim kämpft weiter in den Klassen SuperSportsCup und Endurance. Am freien Testtag, Freitag, nutzen weitere Kunden das Angebot den GT4 Porsche in SPA über die Ardennen-Achterbahn zu bewegen.

15.9. bis 17.9.
GT4 European Series - Nürburgring:

Das "grande" Finale der GT4 European Series. Die Startnummer #22 mit Kasperlik/Viebahn kämpft um die europäische Krone des Championats. Mit 3 Punkten Rückstand auf P1 gehen die Beiden in das letzte Wochenende der Europameisterschaft. Zusätzlich sind zwei weitere Porsche Cayman GT4 MR am Start:
#21 mit Joachim Bölting und dem TV Testfahrer bei Grip Niki Schelle sowie die #28 mit Freddy Kremer und Detlef Schmidt. Kremer/Schmidt konnten ihre Performance bereits in Zandvoort unter unserer Regie deutlich steigern und sind nun dran. Die Allied-Racing-Truppe bestreitet das Wochenende mit 2 Renningenieuren, 6 Mechanikern und 2 Reifenmännern - bereits ein kleiner Vorbereitungstest für die kommende Saison, in der wir unsere GT4-Aktivitäten auf Porsche noch weiter ausbauen werden.

Nachlese GT4 European Series
Zandvoort 18.8. bis 20.8.

Erst am grünen Tisch wurden sie letztlich ausgebremst. Am Ende standen ein vierter Platz im ersten und die Position 27 im zweiten Wettbewerb zu Buche. Vor dem letzten Rennen am Donnerstag, 7. September, auf dem Nürburgring ist nun die Meisterschaft in der Klasse Pro/Am völlig offen. Das Allied Team mit Jan Kasperlik und seinem neuen Partner Jörg Viebahn liegt nur fünf Punkte hinter dem Führenden und hat damit noch gute Chancen auf den Titel. „Da ist ein dramatisches Finale zu erwarten“, meinte Kasperlik, der in Zandvoort erstmals mit dem erfahrenen Viebahn an den Start ging, da sein bisheriger Mitstreiter Tim Stupple vorzeitig die Saison beendete. „Tim hat sich für mehr Training und weniger Rennen entschieden“, erklärte Kasperlik, der bei der Suche nach einem neuen Partner schnell fündig wurde. „Jörg kann die gleiche Pace gehen wie ich, er ist routiniert und er hat Top Qualitäten im Rennen“, sagte Kasperlik über den 53-jährigen aus Engelskirchen, der seit über drei Jahrzehnten im Rennsport unterwegs ist und dabei zahlreiche Erfolge feierte. „Ich kenne ihn gut und wir waren beim 24 Stunden Rennen in Dubai schon gemeinsam im Auto, deshalb war er der erste den ich angerufen habe“, ergänzte Kasperlik. Mit seinem neuen Partner hatte er im Training in Zandvoort dann gleich mit massiven Schaltproblemen zu kämpfen.

Im ersten Qualifying verpokerte sich das Team auch noch bei der Reifenwahl. „Es hatte kurz geregnet, wir hofften auf ein Abtrocknen der Strecke und gingen mit Slicks raus. Leider blieb die Strecke nass, so dass das die absolut verkehrte Wahl war“, meinte Kasperlik. Platz 21 für Viebahn unter 33 Startern war dennoch beachtlich.

In der zweiten Quali, die bei weitgehend trockenen Bedingungen stattfand, hatte das Allied Team keine Reifenprobleme. Dafür machte die Schaltung wieder Schwierigkeiten. Kasperlik musste sich so mit Rang 16 zufrieden geben. Im ersten Rennen startete Viebahn von Position 21. Gleich in der ersten Runde überholte er zehn Autos. Bis zum Fahrerwechsel machte er durch drei Ausfälle weiteren Boden gut. Ein perfekter Boxenstop sowie einige Überholvorgänge in den Schlussminuten brachten Kasperlik dann bis auf Rang vier nach vorne, ehe es eine Safety-Car Phase gab. „Wir hofften auf einen Neustart, aber leider wurde das Rennen hinter dem Safety-Car beendet“, erklärte Kasperlik nach Rang vier in der Gesamtwertung und Position eins bei den Pro/Am. Rennen Nummer zwei eröffnete der Huglfinger auf Platz 16. Er verbesserte sich danach auf Rang elf.

Ein brennendes Auto sorgte im Anschluss für eine Rennunterbrechung, währenddessen der Fahrerwechsel von statten ging. Der Neustart für Viebahn erfolgte 16 Minuten vor Rennende. Er schaffte es danach bis auf Platz acht unmittelbar hinter den Führenden der Pro/Am-Klasse, dem Duo Razvan Umbrarescu und Gabriele Piana. „In einer der letzten Kurven habe ich mich neben sie gesetzt und sie anschließend überholt. Wir haben uns zwar leicht berührt, aber meiner Meinung nach war das Manöver absolut korrekt“, berichtete Viebahn. Das sah die Rennleitung allerdings nicht so. Nach einem Protest des Teams von Umbrarescu/Piana verhängte es eine Zeitstrafe gegen das Allied Team, das so auf Platz 27 in der Wertung kam. „Wir werden sie jetzt am Nürburgring genau im Auge behalten und gegen jeden noch so kleinen möglichen Verstoß vorgehen“, kündigte Kasperlik vor dem spannenden Meisterschaftsfinale an.


PRO/AM Meisterschaft Tabelle:
1 Razvan Umbrarescu 138                        
1 Gabriele Piana 138                        
2 Jan Kasperlik 135                        
3 Luc Braams 133                        
3 Duncan Huisman 133                        
4 Timothy Stupple 100                        
5 Peter Terting 81                        
5 Daniel Rymes 81                        
6 Stephen Pattrick 65                        
6 Andrew Meyrick 65                        
7 Jörg Viebahn 60

 
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