Ein schwieriges Rennwochenende
ohne Happy-End:

Die ersten Runden in Brands Hatch verlaufen gut - jedoch haben wir schon zu Beginn mit ABS-Problemen zu kämpfen, die auch die Schaltvorgänge beeinflussen. Die Schaltpräzision des Doppel-Kupplung-Getriebes nimmt in Brands Hatch mit schlechter werdenden Reifen ab. Das heißt, Gänge werden erst eingelegt, wenn man schon längst wieder am Beschleunigen sein sollte. Mechanisch alles in Ordnung - die Software der ABS/PSM-Systeme sind das Problem. Das kostet Zeit! Porsche/Manthey sind jetzt dran, die nun bekannten Probleme zu beheben.

Zusätzlich spielt uns unsere falsche Setup-Einstellung - weich - nicht gerade in die Hände, schnelle Rundenzeiten zu erzielen - uns fehlt zirka eine Sekunde. Mit einem weichen Setup versuchen wir, den ständig überhitzten Reifen an der Hinterachse entgegen zu wirken. Aufgrund der Reifenregel bei den freien Trainings - hier muss mit den gebrauchten Reifen des vorherigen Rennwochenendes gefahren werden - können wir das weiche Setup auf die möglichst schnellste Rundenzeit nicht testen. Erst in den Qualifyings ist dies im Detail möglich - dort wird die eine Sekunde deutlich sichtbar aufgrund von Schaltproblemen und des Setups.

Qualifying 1 & 2

Q1:
Kasperlik endet auf Startplatz 11 - jedoch wird er wegen eines Verstoßes gegen "Full-Corse-Yellow" um 10 Startplätze nach hinten versetzt - Startplatz 21 für Rennen 1. Das zweite Auto - pilotiert von Dejonghe/Vandenbalck - erzielt in Q1 Startplatz 12.

Q2:
Stupple erzielt Rang 21 - schwieriges Unterfangen, nun nach vorne zu fahren. In beiden Rennen geht es von Startplatz 21 los. Auto Nummer Zwei steht auf 25.

Rennen 1 & 2

Rennen 1:
Das weiche Setup wird in Rennen 1 beibehalten, da wir annehmen, das Reifen schonen wird sich über die Distanz gegen Rennende deutlich bemerkbar machen. Leider zerstören viele Safety-Car-Phasen die Taktik. Startfahrer Kasperlik kann bis zum Boxenstopp zwar auf Platz 12 vorfahren, aber die Schaltprobleme des Getriebes aufgrund der ABS-Steuerung verhindern ein weiteres Vorankommen. Stupple übernimmt das Lenkrad und kann trotz der erheblichen Probleme mit dem Getriebe/Schaltvorgang die Position 13 ins Ziel retten. Die Paarung Vandenbalck/Dejonghe erzielt im ersten Rennen P12.

Rennen 2:
Für Rennen 2 wird auf dem Auto von Kasperlik/Stupple das Fahrzeugsetup von weich auf hart geändert, um zu sehen, ob die Getriebeschaltprobleme durch das harte Setup vermindert werden können. Der Start verläuft unspektakulär - im Vergleich zu den Ereignissen in Runde 9. Auf der Geraden zum letzten Turn 9 in Brands Hatch geraten die beiden Allied-Racing-Fahrzeuge aneinander und kollidieren. Beide Autos schlagen derart in die Leitplanken links und rechts ein, dass nur noch zwei Plateau-Räumfahrzeuge die Autos zurück ins Fahrerlager bringen können. Den Fahrern Stupple von #22 und Vandenbalck von #21 passiert dabei Gott sei Dank nichts.

Nun gilt es, in dieser Woche Bestandsaufnahme zu treiben und die Fahrzeuge so schnell wie möglich wieder an den Start zu kriegen. Das Rennen auf dem Red Bull Ring naht, davor steht in Hockenheim der Porsche Sports Cup an.

Nächste Rennen

Porsche Sports Cup
Hockenheim
03.06. - 04.06.2017

GT4 Northern Cup
Red Bull Ring
10.06. - 11.06.2017
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