Merkur online (15.06.2016)

In Silverstone erst im Pech, dann im Glück

Huglfing –  Das „Allied Racing“-Team erlebte in Silverstone ein Wechselbad der Gefühle. Mit dem Debüt dort war das Team dann aber zufrieden.

 Es war ein in mehrfacher Hinsicht denkwürdiger Auftritt für das Huglfinger „Allied Racing“-Team. Nicht nur, dass Jan Kasperlik und sein österreichischer Teamkollege Dietmar Lackinger auf der weltberühmten Rennstrecke in Silverstone, dem „Home of British Motor Racing“, fuhren. Die beiden absolvierten auch zum ersten Mal ein Langstrecken-Rennen, das im Rahmen der europaweiten GT4-Serie auf dem Programm stand. Am Ende verpassten die „Allied Racing“-Fahrer nur ganz knapp den Sieg in der Amateurklasse.

Wenige Minuten vor dem Ende des drei Stunden dauernden Rennens – es hatte gerade leichter Regen eingesetzt – geriet Kasperlik beim Versuch, mit seinem „BMW M3“ an einem vor ihm fahrenden Fahrzeug dranzubleiben, von der Strecke. Der Huglfinger nutzte eine Auslaufzone. „Kein Problem, Auto im Griff“, berichtete Kasperlik. Bei der Rückkehr auf die Strecke musste er über eine mit Farbe gekennzeichnete Markierung fahren – und dabei geriet das Auto außer Kontrolle. „Ein Einschlag in die Leitplanke war unvermeidbar“, so Kasperlik. Für das Team war das ärgerlich, denn „Allied Racing“ lag zu diesem Zeitpunkt bei den Amateuren in Führung und insgesamt bei den GT4-Autos an vierter Stelle. „Der Vorsprung war so deutlich, dass man das Ding nur locker nach Hause fahren hätte müssen“, heißt es auf der Homepage des Rennstalls.

Am Ende hatte die Huglfinger Equipe dann noch Glück im Unglück. Trotz des Ausfalls kamen sie noch in die Wertung. Und da andere Teams sich Regelverstöße geleistet hatten – zum Beispiel durfte jeder Fahrer nur eine bestimmte Zeit im Cockpit sitzen –, rutschten sie in der Ergebnisliste sogar ziemlich weit nach vorn. So landete das „Allied Racing“-Duo bei den Amateuren auf dem vierten Rang und belegte insgesamt Platz zehn. Und es kam noch besser: Da die direkten Konkurrenten in Silverstone nicht am Start waren bzw. disqualifiziert wurden, bauten Kasperlik/Lackinger ihren Vorsprung in der GT4-Gesamtwertung sogar noch aus.

Insgesamt waren die Fahrer mit ihrem Debüt in Großbritannien sehr zufrieden. Das Mechaniker-Team habe „eine absolute Top-Performance“ hingelegt. Und auch die Renntaktik war richtig gewählt. Zwischenzeitlich lag das Duo sogar unter allen GT4-Teams (auch den Profi-Mannschaften) auf Platz eins. Den Überblick zu behalten, war für alle Beteiligten gar nicht so einfach: In Summe waren 51 Fahrzeuge auf der 6 Kilometer langen Strecke unterwegs, darunter auch Fahrer der schnelleren GT3-Klasse und der britischen GT4-Meisterschaft.

Der nächste Renneinsatz für das „Allied Racing“-Team steht vom 8. bis 10. Juli an. Dann geht auf der Strecke in Spa-Franchorchamps (Belgien) das vierte GT4-Rennen über die Bühne.

Rubriklistenbild: © Halmel
Paul Hopp
E-Mail:paul.hopp@weilheimer-tagblatt.de

Quelle: http://www.merkur.de/sport/lokalsport/weilheim/allied-racing-team-silverstone-erst-pech-dann-glueck-6490007.html


Auto Service Praxis (05/2016)

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Kreisbote

Huglfing – Besser als erhofft lief es für Jan Kasperlik und seinem Huglfinger Team von „Allied Racing“ beim Saisonstart der GT4 Serie in Monza.

Der 37-jährige und sein österreichischer Partner Dietmar Lackinger, mit dem er sich das Cockpit teilt, überraschten im Feld von 27 Fahrzeugen in den beiden Rennen am Samstag und Sonntag mit jeweils zwei siebten Plätzen in der Gesamtwertung.

„Bei den Amateuren waren wir jeweils Zweiter“, freute sich Kasperlik über den guten Auftakt. Den Grundstein dafür legte das Allied Racing Team bereits im Training. „Im freien Training landeten wir auf Platz acht, da wussten wir das was geht“, so Kasperlik. In der Qualifikation lief es dann aber nicht ganz nach Wunsch. „Ich habe die „Performance Peak“ der Reifen, also die Phase an der sie am besten sind, nicht ausgereizt“, zeigte sich Kasperlik nach dem Qualifying und Startplatz 16 selbstkritisch. Sein Teamkollege wusste die Reifen besser auszureizen, so dass er es auf Rang neun schaffte. Aus den Erkenntnissen des Trainings und des Qualifyings auf dem Hochgeschwindigkeitsring legte der Renningenieur von „Allied Racing“ daraufhin die Renntaktik fest.

Beim ersten Rennen am Samstag saß Kasperlik als erster Pilot in seinem BMW M3. „Den Start habe ich etwas verschlafen“, gestand der Huglfinger. Er überstand die erste gefährliche Kurve aber unbeschadet. Anschließend versuchte er gleich drei Konkurrenten auf einmal zu überholen, was aber misslang. Er fiel auf Platz 18 zurück.

Bis zum Fahrerwechsel zur Hälfte der Renndistanz von 55 Minuten kämpfte er sich aber bis auf Rang 12 nach vorne. „Wir mussten viel später bremsen als fast alle anderen“, nannte Kasperlik dabei die Stärke seines fünf Jahren alten Rennboliden. Der Boxenstopp verlief für das Huglfinger Team nach Maß. Zwei andere patzten dagegen, so dass sie an ihnen vorbeizogen. Lackinger arbeitete sich danach weiter nach vorne. Beim Kampf um Platz vier kurz vor Schluss beschädigte er sich dann aber die Reifen. Letztlich schaffte er es mit einem halben Platten noch als Neunter ins Ziel. Zwei Fahrer wurden danach disqualifiziert, so dass das Allied Racing Team noch auf Sieben nach vorne wanderte.

Das zweite Rennen verlief relativ unspektakulär. Lackinger begann und verteidigte seinen Platz im Vorderfeld. Schließlich wurde das Rennen vorzeitig wegen eine Ölspur aus der Strecke abgebrochen. Zu dem Zeitpunkt rangierte Kasperlik auf Rang sieben, mit dem er dann auch in die Wertung kam.

Das nächste Rennen „Stadtkurs von Pau (F)“ startet am Freitag, 13., und geht bis Sonntag, 15. Mai.


english version

Allied-Racing A team speeds up

The Allied Racing team’s headquarters is located in the Bavarian town of Huglfing and takes part in the GT4 European Series.

The BMW M3 is one of the E92 model range and is piloted by six times champion of the BMW 325 Challenge Dietmar Lackinger from Kasten near Böhemkirchen in Austria, and by the Bavarian, Jan Kasperlik.

The car originates from the VLN where the GT-4 series has stood the test of times. In 2014/2015 the M3 was further developed independently.

A knowledgeable and motivated team has played a vital part and has led Allied Racing to great success. Each and every team member brings expertise and personality to a well-balanced team for joint success.

In order to provide sufficient space for the team and equipment on tours through Europe, a motor sport trailer was acquired late 2015 that was consequently converted to suit the team’s needs.

In January 2016 a second racing car of the same model range was also acquired. Allied-Racing is now well prepared and ready to compete in the new season of the GT4 European Series.


Allied-Racing GmbH – The brands character

Working together to win.

The company Allied-Racing was founded in 2012 as by a racing team. In 2013 the automotive garage was opened and integrated into the Allied-Racing GmbH. Since then the company has grown rapidly and comprises of three main sections:


PR & Media Contact:

Nicola Siebert
media@allied-racing.com

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Abmessungen: 3644 × 2429


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Abmessungen: 1920 × 1080


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Abmessungen: 960 × 540


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Abmessungen: 2294 × 940